►Erster Weltkrieg ►Weimarer Wepublik
►Drittes Reich
►BRD ►DDR
Parteien (im Parlament auf Bundesebene)
Dokumentationen
Der Mann hinter Adenauer - Hans Maria Globke
Hans Maria Globke, von 1953 bis 1963 Staatssekretär im Bundeskanzleramt, war die rechte Hand des ersten deutschen Bundeskanzlers Konrad Adenauer. Und mit ihm fiel von Anfang an der lange Schatten des gerade überwundenen NS-Regimes auf die junge Bundesrepublik. Denn der katholische Jurist Globke hatte eine problematische Vergangenheit. Bekannt war allgemein, dass er Mitkommentator der sogenannten Nürnberger Rassengesetze gewesen war und wichtige Funktionen im Reichsinnenministerium innegehabt hatte. Schließlich wurde er der Chef des Bundeskanzleramtes und damit der Mann hinter Regierungschef Adenauer.
Das Spinnennetz - Stasi-Agenten im Westen
Film von Heribert Schwan
Seit Bestehen beider deutscher Staaten haben Spionageeinrichtungen der DDR systematisch versucht, die Bundesrepublik mit einem Agentennetz zu überziehen. Ihre Zahl wird auf etwa 6.000 geschätzt. Im Mittelpunkt der Dokumentation steht Lilli Pöttrich, die jahrelang im Auswärtigen Amt für die DDR spionierte.
Die lange Zeit in den USA gelagerten Dateien zu Spionen des DDR-Geheimdienstes in der Bundesrepublik sind wieder zurück in Berlin. Bei den Datensätzen der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) des früheren DDR-Ministeriums für Staatssicherheit handelt es sich um etwa 317.000 verfilmte Personalkarteikarten und 77.000 Karten zu operativen Vorgängen ("Rosenholz-Dateien"). In der Berliner Behörde für Stasi-Unterlagen wird an der Zuordnung von Namen und Vorgängen gearbeitet.
Die vortragende Legationsrätin im Bonner Auswärtigen Amt, Lilli Pöttrich, wurde am 1. Dezember 1993 verhaftet. Der Vorwurf lautete, "für den Geheimdienst einer fremden Macht eine geheimdienstliche Tätigkeit gegen die Bundesrepublik Deutschland ausgeübt zu haben". Hinter diesem Juristendeutsch verbirgt sich eine über 14-jährige Agententätigkeit der Karrierediplomatin Pöttrich für Mielkes Ministerium für Staatssicherheit der DDR.
Als Studentin der Rechtswissenschaften an der Universität Frankfurt erklärte sie sich im Sommer 1975 in Ostberlin gegenüber einem hauptamtlichen Mitarbeiter der Hauptverwaltung A (HVA) zu einer nachrichtendienstlichen Zusammenarbeit mit dem MfS bereit. Sie wählte den Decknamen "Angelika", unter dem sie fortan geführt wurde.
Zielvorstellung des MfS war es, die Agentin im Auswärtigen Amt zu platzieren. Nach Beendigung ihres Studiums bewarb Lilli Pöttrich sich auftragsgemäß 1982 beim AA und wurde im April 1983 in den Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des Höheren Auswärtigen Dienstes einberufen.
Zuletzt arbeitete sie als COCOM-Referentin an der deutschen Botschaft in Paris. Lilli Pöttrich lieferte seit ihrer Studentenzeit ihren Auftraggebern Personaldossiers und alle zugänglichen Informationen aus ihrem Arbeitsbereich im Auswärtigen Amt. Sie traf sich mit MfS-Mitarbeitern im In- und Ausland und war mit allen Hilfsmitteln der Spionage ausgestattet.
"Angelika" übte ihre geheimdienstliche Tätigkeit aus ideologischer Überzeugung aus und war Mitglied der SED. Sie erhielt die Staatsbürgerschaft der DDR und wurde ausgezeichnet. 1993 konnte sie enttarnt werden und wurde 1995 zu einer zweijährigen Haftstrafe auf Bewährung und einem siebenjährigen Berufsverbot verurteilt.
Quelle: PHOENIX
60 X Deutschland
Artikel
07.03.12: Klarsfelds Anti-Kiesinger-Kampagne: Mit Wahrheit lügen? → Linke → Drittes Reich
02.03.12: Rechtsradikale SRP: Geheim ins Reich
27.02.12: Aktenfund: Die Gestapo führte Kartei über "Brandt, Willi" → Drittes Reich
20.02.12: Untergetauchte Nazis: Als ein NS-Funktionär Bundestragsabgeordneter wurde → Drittes Reich
03.02.12: Urteil in Den Haag: Deutschland muss nicht für Nazi-Verbrechen zahlen
28.01.12: 40 Jahre "Radikalenerlass": Der Feind im Klassenzimmere
23.12.11: NS-Vergangenheit deutscher Politiker: Zu viel undemokratisches Personal ..BRD ..Drittes Reich
07.12.11: Neue Studie zum BKA: Versorgungsanstalt für Ex-Nazis ..Drittes Reich
29.11.11: Historikerkommission: BND vernichtete Personalakten früherer SS-Leute ..Drittes Reich
06.10.11: Was kommt da noch alles raus? Kölner BND-Chef war SS-Mörder
31.03.11: 50 Jahre Mauerbau: Ulbrichts Befehl und Honeckers Beitrag
20.01.11: Klaus Barbie: Der eiskalte Nazi-Verbrecher vom BND ..Drittes Reich
15.01.11: "Schlächter von Lyon": Nazi-Verbrecher Barbie war BND-Agent
14.01.11: Adolf Eichmann und der BND: Beide Augen zu ..Drittes Reich ..CDU
Q. meint: Das schwere Erbe der BRD und der Nachkriegsregierung. Siehe hierzu folgendes Video: Der Mann hinter Adenauer - Hans Maria Globke
08.08.66: Nichts, Im Wortsinn nichts zu tun: Wie es zur Spiegel-Affäre kam