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Artikel
25.05.12: Kalter Krieg: 04.05.12: Gefangene in der DDR: Zwangsarbeiter sollen auch für Versandhäuser geschuftet haben
30.04.12: Vorwürfe: Haben DDR-Zwangsarbeiter Ikea-Regale gezimmert?
26.04.12: Günter Wallraff: "Das waren freundliche Herren"
23.04.12: DDR-Aufarbeitung: Was sogar der Stasi zu brisant fürs Archiv war
01.04.12: Neue Dokumente: Gysi verschwieg Kontakte zur DDR-Staatssicherheit → Linke
Q. empfielt: Dokumentation "Die Akte Gysi".
01.04.12: Bericht über DDR-Minister: Stasi führte Protokoll über Saufgelage und Orgien
02.01.12: Sportlerschicksal: Der verheimlichte Weltrekord
15.12.11: Neo-Nazis in der DDR: Geburt des Rechtsextremismus im Stasi-Elternhaus
29.11.11: Stasi-Haftklinik: Der Feind auf dem OP-Tisch
24.11.11: Willy-Brandt-Akte: "Identität der Methoden von SED- und NS-Regime"
21.11.11: Markus Wolfs Spione: Die Stasi nutzte den Klassenfeind als Stabilisator
15.11.11: DDR-Justiz: Stasi-Henker töteten mit Fallschwert und Pistole
04.11.11: Joachim Tschirner: Vollbärtiger Revolutionär mit Stasi-Vergangenheit
13.08.11: Erstes Maueropfer: "Was hatte mein Bruder eigentlich verbrochen?" ..Linke
09.08.11: 13. August 1961: Berlin, Pullach, Air Force One. Das Mauerprotokoll
04.08.11: Stasi-Vorwürfe: Stasi-Vorwürfe Horst Mahler wehrt sich ..RAF
Q meint: Wirrkopf!!!!!!!
02.08.11: Holocaust-Leugner: Mahler arbeitete für die Stasi ..RAF
Q. meint: Horst Mahler: "Ich habe nicht das Gefühl, dass ich von links nach rechts gegangen bin." Kurt Schuhmacher SPD: "Kommunisten sind rotlackierte Nazies."
02.08.11: Politischer Extremist: Mahler als Stasi-IM – schauerlich, aber konsequent ..RAF
31.07.11: Ermittlungen zum Tod von Benno Ohnesorg: Das neue Bild vom eiskalten Killer ..RAF
31.07.11: RAF-Terrorist: Horst Mahler wurde von Stasi als IM geführt ..RAF
Q. meint: Benno Ohnesorg wurde von Karl-Heinz Kurras, einem Stasi-Spitzel, wahrscheinlich vorsätzlich erschossen. Der Rechtsanwalt der Witwe von Benno Ohnesorg, Horst Mahler, war ebenfalls IM der Stasi.
13.07.11: DDR 1961: Als Teil der menschlichen Mauer bleiben die Vorwürf
30.06.11: Verfassungsschutzbericht: Neonazis sind im Osten auf dem Vormarsch
25.06.11: DDR-Justiz: Leipzigs Stasi-Henker tötete mit Schalldämpfer
15.06.11: Walter Ulbricht: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten"
Q. meint: Glanzleistung einer Regierung von Stalins Gnaden.
10.05.11: 50 Jahre Mauerbau: Wie die Selbstschussanlagen an die Grenze kam
05.05.11: Alte Seilschaften: Wie in Brandenburg die Stasi wieder mitregiert
17.04.11: SA-Gefängnis in Tempelhof: Schreie aus dem Kasernenkeller ..Geschichte
17.04.11: Sachsenhausen: Wie eine KZ-Gedenkstätte instrumentalisiert wurde ..Geschichte
21.01.11: Dioxin-Skandal: Chef von Futterfetthersteller war IM der Stasi ..Umwelt
Q. meint: Seilschaften! Und Heinz Kurras hat Benno Ohnesorg in den Hinterkopf geschossen!
21.01.11: Dioxin im Tierfutter: Panscherei ungeahnten Ausmaßes
Der Schwarze Kanal
60 X Deutschland
Geh voran, Pionier! - Die DDR und ihre Kinder
Die Pionierorganisation hat viele Menschen in der DDR geprägt. Einerseits sollten die "Jungen Pioniere" mit Fahnenappellen, Massenaufmärschen die Kinder fest an den sozialistischen Staat, dessen Ideologie und die SED binden. Andererseits boten die Pioniere vielfältige und oft kostenlose Freizeitangebote: mit Modellbauclubs, Pionierfilmstudios, Tanzzirkeln, eigenem Segelschiff, Pioniereisenbahnen, Kosmonautentrainingszentren und 133 Pionierhäusern. Im Film "Geh voran, Pionier!: Die DDR und ihre Kinder" berichten ehemalige Pioniere und Nicht-Pioniere über ihre Erinnerungen zwischen begeistertem Mitmachen, angepasst sein und ausgeschlossen sein. Sie lassen noch einmal die Jahre von der Gründung am 13. Dezember 1948 bis zur Auflösung im August 1990 Revue passieren. Und zeichnen so ein vielschichtiges Bild von den "jüngsten Helfern der Partei".
Die Stasi-Zentrale
Film von Jan N. Lorenzen
Große und kleine Geschichten, die sich um den mächtigen MfS-Gebäudekomplex in der Berliner Normannenstraße ranken.
Nichts war in der DDR so geheim wie die Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin-Lichtenberg. Auf fast zwei Quadratkilometern residierte hier bis 1990 die gefürchtete Geheimpolizei der DDR, die Stasi. Knapp 10.000 MfS-Mitarbeiter hatten hier ihren Arbeitsplatz.
Von hier aus schickten sie ihre "Kundschafter" ins "Operationsgebiet", von hier aus wurde das Netz Inoffizieller Mitarbeiter gesteuert, die Opposition überwacht, Verhaftungen angeordnet und "Sicherungseinsätze" durchgeführt.
Für die meisten DDR-Bürger war das Gelände eine terra incognita, ein hermetisch abgeriegelter Teil ihrer Stadt, den sie nicht betreten konnten. Die Stasi-Zentrale zerschnitt ein historisch gewachsenes Wohngebiet und fraß sich immer tiefer in den Lichtenberger Kiez. Wohnhäuser mussten weichen, Gewerbebetriebe umziehen, ganze Straßenzüge verschwanden vom Berliner Stadtplan.
Wie gingen die, die hier im Kiez wohnten, mit den unheimlichen Nachbarn um? Was bedeutete es, in unmittelbarer Nähe eines Geheimdienstkomplexes zu leben? Und was geschah hinter den Mauern?
Die Reportage erzählt große und kleine Geschichten, die sich um den mächtigen MfS-Gebäudekomplex ranken. Sie erzählt aber auch, wie sich hinter den undurchdringlichen Mauern ein Geheimdienst immer weiter von der Wirklichkeit abschottete, jeder Zweifel am eigenen Tun erstickt wurde -- bis zum 15. Januar 1990, als Demonstranten die Stasi-Zentrale in der Normannenstraße stürmten.
Quelle: PHOENIX
Das Spinnennetz - Stasi-Agenten im Westen
Film von Heribert Schwan
Seit Bestehen beider deutscher Staaten haben Spionageeinrichtungen der DDR systematisch versucht, die Bundesrepublik mit einem Agentennetz zu überziehen. Ihre Zahl wird auf etwa 6.000 geschätzt. Im Mittelpunkt der Dokumentation steht Lilli Pöttrich, die jahrelang im Auswärtigen Amt für die DDR spionierte.
Die lange Zeit in den USA gelagerten Dateien zu Spionen des DDR-Geheimdienstes in der Bundesrepublik sind wieder zurück in Berlin. Bei den Datensätzen der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) des früheren DDR-Ministeriums für Staatssicherheit handelt es sich um etwa 317.000 verfilmte Personalkarteikarten und 77.000 Karten zu operativen Vorgängen ("Rosenholz-Dateien"). In der Berliner Behörde für Stasi-Unterlagen wird an der Zuordnung von Namen und Vorgängen gearbeitet.
Die vortragende Legationsrätin im Bonner Auswärtigen Amt, Lilli Pöttrich, wurde am 1. Dezember 1993 verhaftet. Der Vorwurf lautete, "für den Geheimdienst einer fremden Macht eine geheimdienstliche Tätigkeit gegen die Bundesrepublik Deutschland ausgeübt zu haben". Hinter diesem Juristendeutsch verbirgt sich eine über 14-jährige Agententätigkeit der Karrierediplomatin Pöttrich für Mielkes Ministerium für Staatssicherheit der DDR.
Als Studentin der Rechtswissenschaften an der Universität Frankfurt erklärte sie sich im Sommer 1975 in Ostberlin gegenüber einem hauptamtlichen Mitarbeiter der Hauptverwaltung A (HVA) zu einer nachrichtendienstlichen Zusammenarbeit mit dem MfS bereit. Sie wählte den Decknamen "Angelika", unter dem sie fortan geführt wurde.
Zielvorstellung des MfS war es, die Agentin im Auswärtigen Amt zu platzieren. Nach Beendigung ihres Studiums bewarb Lilli Pöttrich sich auftragsgemäß 1982 beim AA und wurde im April 1983 in den Vorbereitungsdienst für die Laufbahn des Höheren Auswärtigen Dienstes einberufen.
Zuletzt arbeitete sie als COCOM-Referentin an der deutschen Botschaft in Paris. Lilli Pöttrich lieferte seit ihrer Studentenzeit ihren Auftraggebern Personaldossiers und alle zugänglichen Informationen aus ihrem Arbeitsbereich im Auswärtigen Amt. Sie traf sich mit MfS-Mitarbeitern im In- und Ausland und war mit allen Hilfsmitteln der Spionage ausgestattet.
"Angelika" übte ihre geheimdienstliche Tätigkeit aus ideologischer Überzeugung aus und war Mitglied der SED. Sie erhielt die Staatsbürgerschaft der DDR und wurde ausgezeichnet. 1993 konnte sie enttarnt werden und wurde 1995 zu einer zweijährigen Haftstrafe auf Bewährung und einem siebenjährigen Berufsverbot verurteilt.
Quelle: PHOENIX