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Dokumentationen und Filmberichte zum Klimawandel

 

 

Anlässlich der aktuellen Dokureihe "Der Klimakrieg" soll nun diese Seite eine bevorzugte Überarbeitung erfahren. Dabei soll das Ziel sein, die Besucher nicht nur zu informieren, sondern vielmehr zu einer aktiven Teilnahme und Verbreitung der Inhalte anzuregen. Denn es macht keinen Sinn mehr, irgendwelche Schönfarberei zu betreiben. Der Klimawandel ist schon seit geraumer Zeit kein Gegenstand mehr von verschiedenen Streitpositionen, sondern bereits in vollem Gange, nicht mehr zu stoppen und somit die grösste Herausforderung, vor der die Menschheit jemals gestanden hat. Nur eine gewaltige Kraftanstrengung und ein gemeinsames Handeln, wie es die Menschheit bisher nicht zustande gebracht hat, eröffnet die Chance, unseren Planeten so zu erhalten, dass künftige Generationen noch lebenswerte Bedingungen vorfinden können. Dabei spielt es nur eine untergeordnete Rolle, wie gross die zu lösenden Aufgaben und Herausforderungen sind. Allein die Tatsache ist entscheidend, dass das Zeitfenster, in dem Gegenmassnahmen überhaupt noch sinnvoll erscheinen, sich langsam zu schliessen beginnt. Fangen wir also an, unvoreingenommem die Fakten zur Kenntnis zu nehmen. Denn nur dann können die Auswege aus der zweifelsohne bereits misslichen Situation erkannt und akzeptiert werden.

Nun zum ersten Teil der dreiteiligen Dokumentation "Der Klimakrieg":

 


Der Klimakrieg - Folge1(3) Eine neue Bedrohung

Film von Jonathan Renouf
Spätestens seit Al Gore ist eine unbequeme Wahrheit auch in der breiten Öffentlichkeit angekommen: Der Klimawandel ist die größte Gefahr für die Zukunft unseres Planeten. Schon jetzt sind die Folgen katastrophal: schmelzende Polkappen, wachsende Wüstenlandschaften und Wetterkapriolen zwingen zu schnellem Handeln. Trotzdem sind die Ursachen für die Globale Erwärmung ebenso umstritten wie der richtige Umgang mit diesem Phänomen. Die dreiteilige Serie "Der Klimakrieg" erzählt nun mit dramatischen Beispielen erstmals die ganze Geschichte: wie man die Globale Erwärmung entdeckte, wie einige Wissenschaftler und Lobbyisten versuchten sie zu widerlegen -- und wie sie endet, wenn wir nichts unternehmen.
In den 1970er Jahren warnten die Wissenschaftler noch vor einer neuen Eiszeit. Heute gilt es allerdings als bewiesen, dass die vom Menschen hervorgerufene globale Erwärmung die eigentliche Bedrohung für die Zukunft unseres Planeten darstellt: es entstehen immer mehr Wüsten und Naturkatastrophen nehmen weltweit zu.
Es gibt jedoch auch Skeptiker, die behaupten der Mensch hätte mit der Erderwärmung nichts zu tun und das Klima unterliege lediglich natürlichen Schwankungen. Diese neue Reihe begibt sich auf eine Reise rund um den Globus und erklärt verständlich und erstklassig recherchiert die erstaunliche wissenschaftliche und politische Geschichte des Klimawandels. Die Serie rekonstruiert wie wir auf den Klimawandel aufmerksam wurden und untersucht die Frage, ob der Mensch dafür verantwortlich ist. Kann die Menschheit noch etwas gegen den Klimawandel unternehmen und welche Gefahren birgt er wirklich?
Die erste Folge von "Klimakriege" geht auf die Jahre ein, in denen der Klimawandel zum ersten Mal ganz oben auf der politischen Agenda auftauchte. In den 1970er Jahren schrieb eine Gruppe von Wissenschaftlern einen dringlichen Brief an den US-amerikanischen Präsidenten und warnte ihn vor einer Klimakatastrophe: die Erde würde sich durch die industrielle Luftverschmutzung um bis zu 3 °C abkühlen und eine neue Eiszeit stünde der Welt bevor.
Wie konnten die Wissenschaftler damals so falsch liegen? Und warum gab die US-Regierung 1979 trotzdem eine Studie über die globale Erwärmung in Auftrag -- und nahm die Ergebnisse der mysteriösen Wissenschaftlervereinigung JASON dann doch nicht ernst? Schon zu Beginn der Klimadebatte wurde deutlich: Das wissenschaftliche Phänomen Klimawandel bringt einen wahren Klimakrieg mit sich. Auf der einen Seite Alarm schlagende Wissenschaftler, auf der anderen Seite die Skeptiker, die alles für eine unbewiesene Panikmache halten. Eine Debatte, die sich bis in die heutige Zeit fortsetzt.

Quelle: PHOENIX

 

In der ersten Folge wird das "Global Dimming" angesprochen. Hierzu die folgende Dokumentation:

Eine Zukunft im Schatten - Wenn die Erde Dunkel wird -Teil 1 von 5

Film von David Sington

Für die Wissenschaftssendung "Horizon" der BBC dokumentiert David Sington zum ersten Mal die zerstörerischen Konsequenzen der "globalen Verdunkelung" . Möglicherweise hat dieses Phänomen die Auswirkungen der weltweiten Klimaerwärmung bisher zum Teil verdeckt. Einer Studie von Peter M. Cox zufolge, der im britischen Klimainstitut Centre for Exology & Hydrology in Winfrith arbeitet, dürften sich die Temperaturen in den nächsten 100 Jahren um mindestens zehn Grad Celsius erhöhen, das heißt zwei Mal schneller als zuvor angenommen. Dieser Anstieg würde ausreichen, um Großbritannien in eine Wüste zu verwandeln.
Klimaforscher haben festgestellt, dass die Sonnenstrahlung seit mehreren Jahrzehnten drastisch abnimmt. In den USA beispielsweise um über zehn Prozent, in manchen Gebieten Großbritanniens um 16 Prozent. Diese Entwicklung ist nicht früher ins Auge gefallen, da die globale Erwärmung den Verlust an Sonnenwärme kompensiert hat. Dieses "Global Dimming" - globale Verdunkelung - genannte Phänomen wird von winzigen Ruß-, Asche- und Schwefeldioxidteilchen in der Atmosphäre hervorgerufen, die zu vermehrter Tröpfchenbildung in den Wolken führen. Dadurch wird die Sonnenstrahlung stärker reflektiert.
Mit Global Dimming stehen - so nimmt man heute an - die Dürrekatastrophen der 80er Jahre in Zusammenhang, die Tausende von Menschen in Äthiopien das Leben kosteten. Als Ursache gilt unter anderem die Luftverschmutzung durch Abgase und Kraftwerke. Die Reinigung schadstoffhaltiger Emissionen durch Kraftwerke und die Ausrüstung von Autos mit Katalysatoren könnten die Luftverschmutzung und damit die globale Verdunkelung verringern. Doch diese Gegenmaßnahmen lassen eine intensivere Sonneneinstrahlung zu und könnten dazu führen, die Klimaerwärmung voranzutreiben.
Denn die abkühlende Wirkung der Verdunklung gilt als Indiz dafür, dass die Klimaerwärmung - trotz der schnellen Zunahme der Treibhausgase - bisher relativ moderat blieb. Zwei unterschiedliche Formen von Verschmutzung haben sich gegenseitig aufgehoben: Da wären zum einen die in der Atmosphäre schwebenden Partikel, die eine sichtbare Luftverschmutzung hervorrufen, und zum anderen unsichtbare Treibhausgase wie Kohlendioxid. Deswegen wurde die Bedeutung der Klimaerwärmung lange unterschätzt.
Bleiben Gegenmaßnahmen aus, könnte die Temperatur innerhalb von 20 Jahren um zwei Grad steigen. Das würde ausreichen, um Grönlands Gletscher schmelzen zu lassen und britische Städte zu überschwemmen. In 40 Jahren könnte der Temperaturanstieg vier Grad betragen und zu einer Brandgefahr für die tropischen Regenwälder führen. Ohne ein Eingreifen würde das britische Klima Ende des 21. Jahrhunderts dem von Nordafrika ähneln, und das sattgrüne Land in eine Wüste verwandelt sein.
Grossbritannien, ARTE F, 2005, 49mn
 

Im zweiten Teil werden die Lügen der organisierten Klimaleugner an den Pranger gestellt:

Der Klimakrieg - Folge 2(3) Kampf um die Wahrheit

Film von Nathan Williams
Spätestens seit Al Gore ist eine unbequeme Wahrheit auch in der breiten Öffentlichkeit angekommen: Der Klimawandel ist die größte Gefahr für die Zukunft unseres Planeten. Schon jetzt sind die Folgen katastrophal: schmelzende Polkappen, wachsende Wüstenlandschaften und Wetterkapriolen zwingen zu schnellem Handeln. Trotzdem sind die Ursachen für die Globale Erwärmung ebenso umstritten wie der richtige Umgang mit diesem Phänomen. Die dreiteilige Serie „Der Klimakrieg" erzählt nun mit dramatischen Beispielen erstmals die ganze Geschichte: wie man die Globale Erwärmung entdeckte, wie einige Wissenschaftler und Lobbyisten versuchten sie zu widerlegen -- und wie sie endet, wenn wir nichts unternehmen.
Die zweite Folge von "Klimakriege" dokumentiert die immer heftiger werdenden Auseinandersetzungen über die Globale Erwärmung in den 90er Jahren und im neuen Jahrtausend. Der Kampf um die Wahrheit war zwischen Wissenschaftlern, Politikern und Lobbyisten voll entbrannt.
Gab es Anfang der 1990er Jahre noch einen weitgehenden Konsens über den Klimawandel, betraten auf einmal immer mehr Skeptiker die Klimabühne, nicht zuletzt auf Seiten der USA. Als Konsequenz wurden wirkungsvolle Maßnahmen gegen die globale Erwärmung verhindert. In diesem Film kommen beide Seiten zu Wort und die Skeptiker stellen sich unangenehmen Fragen: Wurden sie von politischen und ökonomischen Interessen geleitet? Wie reagieren sie auf die mittlerweile weltweit anerkannten Studien, die den vom Menschen gemachten Klimawandel eindeutig nachweisen?
Quelle: PHOENIX

 

Der Klimakrieg - Folge 3(3) Die Folgen der Erwärmung
Film von Gaby Hornsby
Auch heute ist die Debatte über den Klimawandel alles andere als beendet. Obwohl mittlerweile auch viele Skeptiker den vom Menschen verursachten Klimawandel anerkennen, bleiben viele Fragen noch unbeantwortet. Welche Veränderungen bringt die globale Erwärmung mit sich? Was kann man noch dagegen unternehmen?
In dieser Folge von "Der Klimakrieg" wird gezeigt, wie die heutigen Wissenschaftler versuchen, Modelle vom Klimawandel zu erstellen und nachhaltige Aussagen über dessen Folgen zu treffen.
Auch auf Grönland arbeiten Forscher an diversen Studien und Experimenten: gerade hier zeigt sich jedoch, wie dramatisch die Veränderungen auf der Erde sein können. Die These der Wissenschaftler: bisherige Voraussagen haben die Geschwindigkeit der Klimaerwärmung drastisch unterschätzt.
Quelle: Phoenix


 

 

 

 

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