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Die fehlenden Dokus werden demnächst wieder ins Netz gestellt                                                                                                                                                                                                               

 

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Artikel: 02.01.11:Meinung: "Was wäre passiert?": Wenn der große Krieg Europas 1906 begonnen hätte

 

100 Jahre - Der Countdown: 1913 - Der letzte deutsche Kaiser

"Ich bin im Auftrag eines Höheren berufen", erklärt Kaiser Wilhelm II. Er fühlt sich von Gott eingesetzt, liebt die Inszenierung: 1913 schreitet er feierlich in Begleitung seiner sechs Söhne und samt Hofstaat vom Berliner Stadtschloss zum Zeughaus, weiht mit großem Pomp einige Fahnen. "Nichts geschah in Stille", resümiert Schriftsteller Ludwig Thoma. "Selbst das Einfachste vollzog sich in bengalischer Beleuchtung."

Doch schon im folgenden Jahr hat der letzte deutsche "Über-König" nichts mehr zu sagen: Militärs übernehmen die Macht. Seine Liebe zum Prunk teilt das deutsche Bürgertum bis heute: Der Mythos von der guten alten Kaiserzeit lebt.

 

WILHELM II. Majestät brauchen Sonne

Peter Schamonis Film über Kaiser Wilhelm II. ist eine Sensation. Man sitzt 95 Minuten lang ungläubig staunend davor. Begriffe beleben sich mit Anschauung, historische Interpretationen füllen sich mit Fleisch und Blut. Diese anderthalb Stunden bestehen zu annähernd neunzig Prozent aus Originalmaterial, bewegten Bildern aus der Zeit von der letzten Jahrhundertwende bis in den Zweiten Weltkrieg. Namentlich die Aufnahmen aus den Jahren vor 1914 sind weithin unbekannt. Solche filmischen Veröffentlichungen sollten Schule machen. Auch zeigt sich, dass der Kinofilm mit seinem längeren Atem und seinem großen Format ganz andere Eindrücke herzustellen vermag als die historischen Fernsehserien mit ihrem Kleinklein aus Filmschnipseln, nachgestellten Szenen und Zeugenaussagen....mehr

 

100 Jahre - Der Countdown: 1914 - Das Attentat von Sarajevo

Der 28. Juni gilt in Serbien als Nationaltrauertag. Es ist der Tag, an dem die serbische Armee 1389 auf dem Amselfeld von den Türken geschlagen wurde. Für die Serben war es deshalb eine Provokation, als Erzherzog Franz Ferdinand genau an diesem Tag das vor kurzem von Österreich-Ungarn annektierte Bosnien und seine Hauptstadt Sarajevo besuchen wollte, um einem Manöver der K. u K.-Truppen beizuwohnen. So wurde für diesen Tag ein Attentat geplant, bei dem der Erzherzog und seine Frau mit zwei Pistolenschüssen getötet wurden. Gerade waren sie im Rathaus, winken aus ihrer Kutsche fröhlich in die Menge. Plötzlich Schüsse - ein junger Mann feuert zweimal. Der Thronfolger und seine Frau sind sofort tot. In diesem Moment ahnt niemand, dass der 17-jährige Schüler mit dem Attentat den Ersten Weltkrieg entfacht. Er tat es für die Unabhängigkeit Bosniens von der Donau-Monarchie. Das brodelnde Völkergemisch auf dem Balkan ist auch am Ende des Jahrhunderts wieder Europas größter Krisenherd.

Tage, die die Welt bewegten: Das Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand

Sarajevo 1914 - Ein Attentat und die Folgen

(Die Dokus werden demnächst wieder ins Netz gestellt)

Der Erste Weltkrieg- Folge 1: Mythos Tannenberg

Die Schlacht von Tannenberg" begründet einen Helden- und Siegermythos, aber sie ist auch der Auftakt für einen mehrjährigen Krieg im Osten, der erst durch den Friedensschluss von Brest-Litowsk beendet wird. Die Doku rekonstruiert die Realität an der Ostfront jenseits aller Mythen, beleuchtet das Schicksal von Frontsoldaten, Kriegsgefangenen und Flüchtlingen als Resultat eines grausamen Krieges im Osten.

 

Friedliche Front - Der Weihnachtsfriede 1914

Die Sendung thematisiert die Ereignisse an der Westfront um Weihnachten 1914.

Am Heiligabend 1914 erklangen gut hörbar Weihnachtslieder aus den Gräben der Deutschen und Kerzenlichter wurden sichtbar. Was die Alliierten zunächst für eine List hielten, entpuppte sich als der Beginn eines einvernehmlichen Waffenstillstands entlang der Westfront. Im Verlaufe der folgenden Tage trafen sich Soldaten beider Seiten friedlich im Niemandsland zwischen den Fronten, teilten Essensrationen, redeten und spielten sogar Fußball miteinander. Der Waffenstillstand dauerte bis zum Januar 1915, bevor beide Seiten die Fortsetzung der Kampfhandlungen befahlen
und das zweite Kriegsjahr durch Gaseinsatz und Brutalität alle Freundschaft vergessen ließ.

Einen weiteren Waffenstillstand gab es nie: Auf die Niederlegung der Waffen an Weihnachten stand fortan die Todesstrafe.
Anhand von Augenzeugen-, Zeitungs- und offiziellen Kriegsberichten sowie originalem Bildmaterial rekonstruiert die Sendung die unglaublichen Ereignisse, lässt Nachkommen der Beteiligten zu Wort kommen und besucht Originalschauplätze.

 

Der Erste Weltkrieg - Folge 2: Gashölle Ypern

Seit dem 22.04.1915, als die Deutschen im flandrischen Ypern erstmals Gas gegen denFeind einsetzen, ist die Chemie-Waffe das Synonym für Angst, Grauen und Leid im Krieg. Über 90.000 Soldaten werden an allen Fronten des Ersten Weltkriegs durch das Giftgas getötet, rund eine Million vegiftet. "Gashölle Ypern" erzählt die Geschichte des ersten Gasangriffes, wie es dazu kommen konnte und welche unheilvolle Rolle Wissenschaft und Industrie im Chemie-Krieg spielten.

 

100 Jahre - Der Countdown: 1916 Die Hölle von Verdun

"Ich sage euch Lebewohl, meine lieben Eltern", schreibt Soldat Otto Heinebach. Es ist der 20. Februar 1916. Der Berliner Student weiß genau, was ihm bevorsteht: "Wenn ich falle, tragt es bitte mit Fassung. In Gedanken lösche ich meine Lebenslampe am Vorabend dieser furchtbaren Schlacht. Vergesst mich nicht." Am nächsten Tag bricht der Sturm auf Verdun los - Otto Heinebach stirbt in den ersten Morgenstunden im Feuerhagel.

 

Der Erste Weltkrieg - Folge 3: Alptraum Verdun

Verdun, dieser Name ist noch heute der Inbegriff für das Grauen des 1. Weltkriegs. Die Bilanz der Kämpfe, die sich über mehr als ein halbes Jahr hunziehen: 750.000 Tote und Verwundete. "Alptraum Verdun" erzählt die Geschichte dieser Schlacht an den Orten des Geschehens und nit umfangreichem Archivmaterial. Zeitzeugen erinnern an ein schreckliches Kapitel in der Geschichte der Modernisierung. In Deutschland für Generationen ein Trauma, in Frankreich noch heute ein Mythos.

Die Hölle von Verdun

Film von Stefan Brauburger und Oliver Halmburger (wird wieder ins Netz gestellt)

 

Die Höllenschlacht - Somme 1916 - Teil 1 von 4

 

"Fast fünf Monate, von Juli bis November 1916, tobte die Schlacht an der Somme, einem Fluss in Nordfrankreich. Sie war die verlustreichste und blutigste Schlacht, die während des Ersten Weltkriegs geschlagen wurde. Mehr als eine Million deutscher, britischer und französischer Soldaten ließen in diesem Gemetzel ihr Leben. Das Doku-Drama von Detlef Siebert erzählt von den blutigen Kämpfen aus der Perspektive der Gegner, auf beiden Seiten der Front. Im Zentrum stehen dabei Anfang und Ende der Schlacht. Waren zunächst die Deutschen überlegen, als die britischen Generäle krasse Fehler begingen, die Zehntausenden ihrer Soldaten das Leben kosteten, so wendete sich später das Blatt für Briten und Franzosen durch eine flexible Kampftaktik und nicht zuletzt durch den Einsatz der ersten Panzer. Diese Schlacht wird auch als ein Wendepunkt in der neueren Militärgeschichte gesehen. Sie ist in Großbritannien das herausragende Symbol für den Ersten Weltkrieg. In Deutschland ist Verdun zwar der bekannteste Name einer Schlacht des Ersten Weltkriegs, aber die Ereignisse an der Somme waren von ebenso großer und schrecklicher Bedeutung für Deutsche, Briten und Franzosen. Das ist auch ein Grund dafür, die Ereignisse mittels einer aufwendigen Dramatisierung darzustellen. Große Teile der Somme-Schlacht werden mit Hilfe von Spielszenen wiedergegeben, die sich durch hohe Qualität und Authentizität auszeichnen. Die dargestellten Abläufe, die taktischen Überlegungen der Offiziere und die Vorstöße der einfachen Soldaten beruhen auf historisch verbürgten Vorgängen, auf Kriegstagebüchern und Briefen von Soldaten und Offizieren. Das Doku-Drama entstand als Koproduktion von BBC und NDR mit ARTE.

 

100 Jahre - Der Countdown: 1917 - Die rote Revolution

►Russische Revolution

Petersburg, 25. Oktober 1917: Im Kabinettszimmer des Winterpalais dinieren die Minister der Regierung Kerenski. Zur gleichen Zeit stehen aufrührerische Bolschewiki am nahen Newa-Ufer. Sie überraschen die Minister beim Nachtisch: "Sie alle sind verhaftet", erklärt der Anführer der Truppe. Und Revolutionsführer Wladimir Iljitsch Lenin verkündet: "Die Geschichte verzeiht uns nie, wenn wir jetzt nicht die Macht ergreifen."

Der Sturm auf das Winterpalais - ein revolutionärer Spaziergang. Lenin wurde der erste kommunistische Führer dieses Jahrhunderts. Obwohl die sozialistische Welt untergegangen ist, glauben einige "Betonköpfe" noch immer an sie - so in China und Nordkorea.

 

Russisch Roulette - Lenin und das deutsche Geld 1/3

Die Autoren gehen der These nach, dass das Deutsche Reich die Oktoberrevolutionäre in Russland finanziell unterstützt habe. So sollte das russische Zarenreich geschwächt oder gar gestürzt werden - aus machtpolitischen Erwägungen.
'Der bolschewistische Sieg in der russischen Oktoberrevolution von 1917 ist von Anfang an und über die ersten komplizierten Jahre hinweg auch die Folge einer einzigartigen, historisch beispiellosen Verschwörung zwischen den Bolschewiki unter Lenins Führung und den Deutschen.' Dieser kühnen Behauptung geht der Film von Jochen Trauptmann und Gerhard Schiesser nach. Die Recherchen der Autoren ergaben: Millionenbeträge in Mark und Rubel flossen aus den Kassen des Deutschen Kaiserreichs in die Finanzierung der russischen Revolutionäre. Die Deutschen spekulierten auf die Schwächung des Russischen Reiches und einen Separatfrieden. Lenin, in ihren Augen zunächst eine geeignete Marionette, sollte den Kredit auf spezifische Weise zurückzahlen.
Als Aufhänger für die Darstellung der Ereignisse dient eine diplomatische Mission, die der Special Representative des USA-Präsidenten Woodrow Wilson, Edgar Sisson, Anfang 1918 an der amerikanischen Botschaft in Sowjetrussland durchführte. Sisson gelangte dabei in den Besitz von Geheimpapieren, die für ihn bedeuteten: Der deutsche Generalstab hat die russische Oktoberrevolution mitgeplant, die deutsche Reichsbank hat Lenins und Trotzkis Revolution gegen das Zarenregime vor- und durchfinanziert. Ein Roulettespiel mit nicht geringem Risiko, bei extrem hohen Rendite-Erwartungen. Das Ganze ist nichts Geringeres als der Versuch des deutschen Generalstabes, die zaristische Armee und damit die Ostfront durch die Unterstützung Lenins und der Bolschewiki von innen und außen aufzulösen und dem deutschen Kapital den Weg in die unendlichen russischen Weiten freizumachen.Der Diplomat floh mit den Dokumenten spektakulär über Skandinavien in die USA und erhoffte sich Ruhm und Ehre. Die Papiere erwiesen sich jedoch als Fälschung, was Sisson bis an sein Lebensende nicht wahrhaben wollte. Doch, so die Autoren, das für ihn wirklich Tragische ist, dass seine falschen Dokumente inhaltlich im großen und ganzen doch die historische Wahrheit sagen.

 

 

 

Der Erste Weltkrieg - Folge 4 Schlachtfeld Heimat

 

Der 1. Weltkrieg wird nicht nur an der Front geführt. Luftangriffe, Vertreibung, Blockade, Hunger: die Heimat wird zum Schlachtfeld. Zum ersten Mal in der Geschichte ist die Zivilbevölkerung total in einen Krieg einbezogen. Der Film von Anne Roeskohl zeigt anhand weitgehend unbekannter Archivfilme, welche Register gezogen werden, um die Heimat zum "Durchhalten" zu bewegen. Im Mittelpunkt der Filmdokumentation stehen drei Biographien.

 

 

Der Erste Weltkrieg - Folge 5 Trauma Versailles

 

"Trauma Versailles" erzählt die wechselhafte Geschichte der Jahre 1918-1923, vom Weg in die militärische Niederlage bis zum Ende der Ruhrbesetzung. zeitzeugen erinnern und Experten schildern die Zeit aus Sicht der politischen und militärischen Protagonisten in beiden Ländern. Mit Hilfe von historischem Archivmaterial und Neudrehs an den Orginalschauplätzen zeichnet der Film ein plastisches Bild der dramatischen Ereignisse am Ende des Ersten Weltkriegs.

 

 

100 Jahre - Der Countdown: 1918 - Es lebe die Republik!

9. November 1918: "Schamloser Verrat", tobt Deutschlands Kaiser Wilhelm II. im belgischen Spa. Die Nachricht über das Ende seiner Herrschaft ereilt ihn im deutschen Hauptquartier hinter der Front. "Die Monarchie ist zusammengebrochen. Es lebe die Republik!", ruft der SPD-Abgeordnete Philipp Scheidemann wenig später vom Berliner Reichstag herab. Der Umsturz entstand aus der Niederlage: Im August war das deutsche Heer geschlagen, der Erste Weltkrieg verloren.

Es ist der Anfang der deutschen Demokratie - doch ihr stehen schwere Zeiten bevor: Reparationszahlungen an die Sieger, Hyperinflation, aber auch Umsturzversuche von rechts und von links. Wirklich begeistern kann sich kaum jemand für diese erste deutsche Republik: "Weimar" gilt im Rückblick als "Demokratie ohne Demokraten".

20.01.11: Matrosenaufstand: Die Meuterei, an deren Ende des Kaiserreich unterging

 

ZDF-History: Wilhelm II  - Der letzte deutsche Kaiser

 

 

DIE DOLCHSTOSSLEGENDE

Die Dolchstoßlegende (auch: Dolchstoßlüge) war eine von führenden Vertretern der deutschen Obersten Heeresleitung (OHL) initiierte Verschwörungstheorie, die die Schuld an der militärischen Niederlage des Deutschen Reiches im Ersten Weltkrieg vor allem auf die Sozialdemokratie abwälzen sollte. Sie besagte, das deutsche Heer sei im Weltkrieg „im Felde unbesiegt“ geblieben und habe erst durch oppositionelle „vaterlandslose“ Zivilisten aus der Heimat einen „Dolchstoß von hinten“ erhalten. Antisemiten verknüpften „innere“ und „äußere Reichsfeinde“ dabei zusätzlich mit der Chimäre vom „internationalen Judentum“.

Diese Legende diente deutschnationalen, völkischen und anderen rechtsextremen Gruppen und Parteien zur Propaganda gegen die Novemberrevolution, die Auflagen des Versailler Vertrags, die Linksparteien, die ersten Regierungskoalitionen der Weimarer Republik und die Weimarer Verfassung. Sie gilt in der Zeitgeschichte als bewusst konstruierte Geschichtsfälschung und Rechtfertigungsideologie der militärischen und nationalkonservativen Eliten des Kaiserreichs, die dem Nationalsozialismus wesentliche Argumente lieferte und seinen Aufstieg entscheidend begünstigte.[1]

(Quelle: Wikipedia)


100 Jahre - Der Countdown: 1919 - Der diktierte Frieden

28. Juni 1919: Im Versailler Prunkschloss drängeln sich Regierungschefs. "Führen Sie die Deutschen herein!" Den Worten des "Tigers" folgt unheimliche Stille. Georges Clemenceau, Frankreichs Ministerpräsident, hat wirklich etwas Raubtierhaftes. Da erscheinen sie - die Deutschen. "Die waren todblass", so ein US-Diplomat, "erschienen nicht wie brutale Militaristen." Kaum jemand kennt Außenminister Müller und Kolonialminister Bell. Sie unterschreiben bedingungslos den Friedensvertrag. Dann folgen Vertreter der 27 Staaten, gegen die das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg führte. Der Vertrag von Versailles wird Sinnbild für ein nationales Trauma: Deutschland hatte alles verloren.

20 Jahre später beginnt Deutschland den fürchterlichsten aller Kriege überhaupt - den Zweiten Weltkrieg. Hitler schöpfte einen Großteil seiner Macht aus dem verletzten Stolz der Deutschen.


Gewaltfrieden Folge 1

Gewaltfrieden Folge 2

Herbst 1918: Deutschland hat den Ersten Weltkrieg verloren. Der Frieden muss geschlossen werden, doch zu welchem Preis? Die Revolution bricht aus und der Kampf um die Macht beginnt.

"Welche Hand müsste nicht verdorren, die sich und uns in solche Fesseln legt" ruft Ministerpräsident Philipp Scheidemann empört. Mai 1919: Deutschland hat den Krieg verloren, seinen Kaiser gestürzt und die Alliierten stehen einmarschbereit am Rhein. Die "Schmachparagraphen" des Friedensvertrages, die dem deutschen Reich u. a. sämtliche Kriegsschuld, zahlreiche Gebietsabtritte und beispiellose Reparationszahlungen aufbürden, spalten die politischen und militärischen Lager. Die Streitfrage: Angebot annehmen oder kämpfend untergehen? Mit der schließlich am 28. Juni 1919 im Spiegelsaal von Versailles unter den Vertrag gesetzten Unterschrift wird das monatelange Tauziehen beendet. War die Unterzeichnung des Friedensvertrages ein Fehler? Eines zumindest wird im Rückblick deutlich: Der "Gewaltfrieden" von Versailles und dessen Instrumentalisierung trugen bereits den Keim des noch viel grausameren 2. Weltkriegs in sich.

180 Minuten Film, 40 Hauptrollen und 260 Seiten Drehbuch bringen den Zuschauer zurück in die dramatischen Jahre 1918 und 1919.

Basierend auf Originaldokumenten, in der Tradition von "Hitler vor Gericht" und "Der Staat ist für den Menschen da", erzählt Regisseur Bernd Fischerauer in dem zweiteiligen die bewegende Zeit nach dem 1. Weltkrieg zwischen Waffenstillstandsabkommen und Friedensvertrag.

 

 

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