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 Initiative Neue GLObale Perspektive

 

 

 

 

 

Fahrenheit 2005

 

 

Aktuelle Dokumentation vom 20.05.12 der INGLOP

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Freundinnen und Freunde,


mit folgender DVD beginnt im September 2009 das Projekt "INGLOP". Ziel dieses Projektes ist es unter anderem, verschiedene Wissensgebiete so miteinander zu verknüpfen, dass neuartige, weiterführende Perspektiven entstehen können. Diese erste DVD der Serie spannt einen groben Bogen von der industriellen Revolution, den Arbeitsbedingungen und der sich formierenden Arbeiterbewegung über eine Sozialstudie aus den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bis hin zu einer aktuellen Dokumentation über die "Kindergangs von Liverpool", die einen erschütternden und aufrüttelnden Aspekt von Langzeitarbeitslosigkeit zum Gegenstand hat. Dass die Reihe mit diesem Themenbereich beginnt ist nicht von tieferer Bedeutung, die Zusammenstellung dieser DVD hätte auch andere Dokumentationen zum Inhalt haben können. Was aber nicht bedeuten soll, dass die Inhalte der vorliegenden und kommenden DVDs keiner inneren Logik folgen.

 

DVD 1: INGLOP 1 5/09 - X: Von der Not der Weber und von Liverpool

 


1. Die stählerne Zeit 1/3: Die Not der Weber (Doku)

Kindheit in Wuppertal Mitte des 19. Jahrhunderts: Der junge Hermann Enters muss seinem Vater tagein, tagaus bei der Bandweberei helfen. Doch gegen die neue Industrieware kann der Heimwirker nicht bestehen. Einer der Fabrikbesitzer ist Friedrich Engels. Er wird, auch mit Hilfe von Kinderarbeit, reich.

2. Die stählerne Zeit 2/3: Das Reich des Stahlbarons (Doku)

Kein deutscher Unternehmer des 19. Jahrhunderts ist so umstritten wie der saarländische Stahlbaron Karl Ferdinand Stumm. Er führt sein Werk mit eisernem Regiment. Wer sich ihm widersetzt, wird hart bestraft. Wie der Arbeiter Johann Groß, der es wagt, ohne Stumms Erlaubnis zu heiraten.

3. Die stählerne Zeit 3/3: Der Stolz der Arbeiter (Doku)

Das Ruhrgebiet 1873: Wie Tausende andere kommt auch der junge August Siegel in die boomende Region. Er kämpft sich hoch und wird 1889 Arbeiterführer beim ersten großen Streik im Deutschen Reich. Sein Gegner ist Emil Kirdorf, Manager der Gelsenkirchener Bergbau AG.

►Zum Ersten Weltkrieg

►Zur Weimarer Republik

4. Die Arbeitslosen von Marienthal (1/4)

(Doku)

Im Frühsommer 1933 erschien im Leipziger Verlag S. Hirzel eine bahnbrechende Studie: "Die Arbeitslosen von Marienthal". Sechs Wochen lang hatten junge Forscher rund um Paul Lazarsfeld und Marie Jahoda in der österreichischen Arbeitersiedlung Marienthal, 30 Bahnminuten südlich von Wien gelegen, die Auswirkungen lang andauernder Arbeitslosigkeit untersucht. Nach der Schließung der Marienthaler Textilfabrik im Februar 1930 waren drei Viertel der 478 Familien im Ort ohne Arbeit. Eine katastrophale Entwicklung. Die einstmals blühende Gemeinde, eine Hochburg der niederösterreichischen Arbeiterbewegung, wurde in einen Abgrund aus Hunger, Elend und Depression gerissen. Die Folge: Viele überzeugte Sozialisten der 1920er und 1930er Jahre erlagen auch in Marienthal den völkischen Verheißungen der Nazis.
Die Dokumentation von Günter Kaindlstorfer fragt, wie aktuell die Ergebnisse der Marienthal-Studie heute sind.

     * Portal zur Studie
     * Weitere Links zur Studie

5. Einstweilen wird es Mittag (Film zur Doku "Die Arbeitslosen von Marienthal")
6. Spur des Feuers - Die Bücherverbrennung 1933 (Doku)

     * Die verfolgten Autoren

     * Liste der verbrannten Bücher
7. Die Kindergangs von Liverpool (Doku)

Sie sind im Schnitt 14 bis 18 Jahre alt, dealen mit Drogen, verdienen bis zu 1.000 Pfund am Tag und sind bis an die Zähne bewaffnet. Sie sind die dritte Generation einer Arbeiterklasse ohne Arbeit: Die Kindergangs in den Vorstädten von Liverpool Und sie bekriegen sich untereinander: Bei Schiessereien zwischen zwei verfeindeten Kindergangs kam erst kürzlich ein 10-jähriger Junge ums Leben. Ein Fall, der für Aufsehen sorgte, der aber nur die Spitze des Eisbergs darstellt. Denn der Krieg der Kindergangs ist in der Stadt der Beatles Alltag geworden. Polizisten und Sozialarbeiter lassen sich in den verwahrlosten Vorstädten nicht mehr blicken und die Erwachsenen, die hier noch leben, haben vor allem eins: Angst vor ihren eigenen Kindern. Bobby, der Blumenhändler, der letzte weiße Ladenbesitzer, der die Kränze zu den Beerdigungen schickt und Geena, eine alte Sozialarbeiterin, die seit Jahrzehnten aus einem schmuddeligen Büro arbeitet, beobachten traurig den Niedergang der legendären britischen Hafenmetropole.



 


 

 

 

 

 

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